Kunst im "Schau"-Fenster der altoba
Der Künstler Michael Perlbach (Mikel) beschreibt sein Projekt wie folgt:
„Eine in einem Schaufenster plazierte – und also für jeden sichtbare – detaillierte Zeichnung weist auf eine weitere Erfahrung hin, die jeder Betrachtende aber nur allein für sich selbst machen kann. Das gleichzeitige Angebot von öffentlicher Sichtbarkeit und vollständig privatem visuellen Eindruck kommt nur zustande wenn der Betrachtende das, was öffentlich sichtbar ist, entsprechend interpretiert – es also auf eine bestimmte Weise sieht. So kann sich das Fazit ergeben, dass letztlich jeder Mensch der Lenker und Versteher seines eigenen Blickes ist, der außerhalb seines Gesichtsfeldes – und also auch nicht vor aller Augen liegt.“
Für mehr Naturschutz und Nachbarschaft
Die rund 800 m2 große Fläche im Wohnungsbestand der altoba ist in enger Zusammenarbeit mit der Loki Schmidt Stiftung und unter Beteiligung der vor Ort wohnenden Mitglieder entstanden.
PikoParks sind naturnahe Flächen in innerstädtischen Wohnquartieren, die einen Mehrwert für das soziale Miteinander, die Artenvielfalt und die Klimaanpassung im urbanen Umfeld bieten. Vergleichbare Projekte wurden bereits in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und Berlin umgesetzt. Mit dem Projekt in Altona wird das Konzept nun erstmals durch die altoba für Hamburg adaptiert. Entstanden sind Bereiche wie ein Sandarium, eine Benjeshecke, Totholzhaufen mit Regenversickerungsbecken, ein Insektenhotel, Magerbeete, Staudenbeete und Bereiche zum Ernten und Selbstgärtnern. Ein Schild informiert über ausgewählte Bereiche des Hofs.
Die Loki Schmidt Stiftung und die altoba kooperieren seit Anfang 2023. Die altoba ist im Projekt „MOIN STADTNATUR“ Pilotpartner der Wohnungswirtschaft. 2025 wurde die Genossenschaft als bundesweit erste Wohnungsbaugenossenschaft mit dem Siegel „Kooperation NATUR“ ausgezeichnet. Damit hat die Stiftung das Engagement der altoba unter dem strategischen Dach von altoba Natur für mehr biologische Vielfalt und eine naturnahe Gestaltung ihrer Außenflächen gewürdigt.
Katharina Fegebank betont in ihrem Grußwort: „Gerade in dicht besiedelten Stadtteilen wie Altona sind solche grünen Oasen von unschätzbarem Wert für die Lebensqualität. Der neue PikoPark ist ein wunderbares Beispiel für eine nachhaltige Stadtentwicklung, bei der Naturschutz und Nachbarschaft Hand in Hand gehen. Ich danke der altoba für ihre zukunftsorientierte Vorreiterrolle und der Loki Schmidt Stiftung für ihre herausragende Fachkompetenz. Dass die Anwohnerinnen und Anwohner von Anfang an aktiv eingebunden waren, macht diesen Ort zu einem echten Begegnungsraum, in dem Nachbarschaft und Natur miteinander wachsen.“
„Die Idee der PikoParks ist für Wohnungsunternehmen ein gutes Konzept, um auf verhältnismäßig kleinen Flächen viel für die Artenvielfalt im Stadtgrün zu leisten. Wir werden das Konzept deshalb in Zukunft auf weitere Höfe ausweiten“, sagt Burkhard Pawils, Vorsitzender des Vorstands der altoba.
Die Loki Schmidt Stiftung hebt die Bedeutung von Projekten wie diesen hervor: „Dieses Projekt hat Vorbildcharakter! Die Wildblumenwiese bietet Schmetterlingen Nahrung, im Sandarium nisten Wildbienen, der Totholzhaufen ist Lebensraum für Insekten und in der Benjeshecke finden Igel und Vögel Rückzugsräume. Auf rund 800 m² sind hier wertvolle Trittsteinbiotope für Pflanzen und Tiere entstanden. Dieser PikoPark ist jedoch noch mehr: Er ist ein Ort, an dem die Anwohnerinnen und Anwohner Stadtnatur kennenlernen und erleben können und er ist übertragbar auf viele weitere Flächen. Ich danke der altoba für die großartige Zusammenarbeit und freue mich auf weitere gemeinsame Projekte“, betont Geschäftsführer Axel Jahn.
Filmbeitag noa4
Das Genossenschaftsfernsehen „Nachbarn on air“ hat die Einweihung des PikoParks dokumentiert.
Der Beitrag ist im YouTube-Kanal der Genossenschaft zu sehen.
Jeweils um 17.30 Uhr geht es los
Zum 16. Mal findet unter dem Dach der altonale auch in diesem Jahr wieder das eigenständige Projekt „Altona macht auf!“ statt. Den Mitgliedern des Altonaer Spar- und Bauvereins bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, mit Sehnsuchtsfenstern und Balkontheatern dabei und mittendrin zu sein.
Am 15.06. und 17.06.2026, jeweils ab 17.30 Uhr, geht es los. Die Karte veranschaulicht, wie sich „Altona macht auf!“ über den Bezirk verteilt.
Vertreterversammlung
Es ist der Höhepunkt im Genossenschaftsjahr: Fast 90 Vertreterinnen und Vertreter sowie zahlreiche Ersatzvertreterinnen und Ersatzvertreter folgten der Einladung ins Gastwerk Hotel.
Die Mitglieder des Vorstands, Burkhard Pawils und Thomas Kuper, konnten in ihren Vorträgen einen Rückblick auf ein – trotz herausfordernder Rahmenbedingungen – erfolgreiches Geschäftsjahr geben. Einen Schwerpunkt der Präsentation bildeten der altoba-Klimapfad und die damit verbundenen Projekte sowie die zusätzlichen Herausforderungen durch den „Hamburger Zukunftsentscheid“.
Die Vertreterversammlung traf alle erforderlichen Entscheidungen zum Abschluss des Geschäftsjahres 2025. Turnusgemäß endete die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Ulrich Krebbel, Silvia Nitsche-Martens und Sven Stegelmann (Vorsitz). Alle drei wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt.
Der Geschäftsbericht 2025 steht im Bereich „Downloads“ oder unter dem untenstehenden Link zur Verfügung.
Archiv
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Geschäftsbericht 2025
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Jahres- und Geschäftsbericht 2024Zukunft gestalten. Das altoba-Jahr 2024 (digital)
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Jahres- und Geschäftsbericht 2023Viel geschafft. Unterwegs durch das altoba-Jahr 2023 (digital)
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Jahres- und Geschäftsbericht 2022"Wir bauen voraus!" (erstmals ausschließlich digital)
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Jahres- und Geschäftsbericht 2021"Mit Ausdauer zum Erfolg"
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Jahres- und Geschäftsbericht 2020"Machen!"
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Geschäftsbericht 2019"Stark!"
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Jahresbericht 2019"Stark!"
Dividendenzahlung für 2025
Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 wurde eine Dividende in Höhe von 4 % auf die bei Beginn des Geschäftsjahres eingezahlten Geschäftsguthaben beschlossen.
Als Tag der Auszahlung wurde gemäß § 44 Abs. 2 EStG der 24.06.2026 bestimmt.
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bei unsSommer 2026
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bei unsFrühjahr 2026
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bei unsWinter 2025
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bei unsHerbst 2025
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bei unsSommer 2025
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bei unsFrühjahr 2025
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bei unsWinter 2024
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bei unsHerbst 2024
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bei unsSommer 2024
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bei unsFrühjahr 2024
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bei unsWinter 2023
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bei unsHerbst 2023
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bei unsSommer 2023
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bei unsFrühjahr 2023
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bei unsWinter 2022
Veranstaltungs-Tipp
Das Hamburger VorleseVergnügen geht in die elfte Runde. An fünf Tagen gibt es insgesamt 34 Veranstaltungen rund ums Buch zu erleben.
Auch die altoba ist wieder mit dabei. Am 01.07. stellt die Autorin Stefanie Taschinski ihr Buch „Bo und die wilde 26″ im Kommunikationscentrum vor.
Tickets zur beliebten Veranstaltungsreihe gibt es ab sofort unter www.hamburger-vorlese-vergnuegen.de.