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Das Geschäftsjahr 2021

07/07/2022

Mit Ausdauer zum Erfolg

Der Altonaer Spar- und Bauverein legt seinen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr vor. Im Mittelpunkt der Anstrengungen standen ein umfangreiches Modernisierungsprogramm sowie der weitere Ausbau des Wohnungsbestands an nachgefragten Standorten.

Hamburg, 07.07.2022: Die Altonaer Spar- und Bauverein eG (kurz: altoba) hat im Geschäftsjahr 2021 ihre positive wirtschaftliche Entwicklung fortgesetzt. Davon kündet der jetzt veröffentliche Geschäftsbericht, der – passend zum 130. Geburtstag in diesem Frühjahr – das Motto trägt: „Mit Ausdauer zum Erfolg“.

Die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaft steigerte ihre Bilanzsumme auf € 570 Mio. (Vor­jahr: € 520 Mio.). Die Investitionen in Neubau- und Modernisierungsleistungen stiegen deutlich auf € 49 Mio. (Vorjahr: € 41 Mio.). Die Investitionen in die Instandhaltung erreichten das hohe Niveau des Vorjahres (jeweils € 15 Mio.). Auf der Basis eines Jahresüberschusses von rund € 5,2 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.) beschloss die Vertreterversammlung eine Dividende in Höhe von 4 % auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder.

Modernisierungsprojekte in Bahrenfeld, Ottensen, Osdorf und Lurup

Die altoba hat ihr ambitioniertes Modernisierungsprogramm und ihre Neubauprojekte im Geschäftsjahr 2021 im vorgesehenen Zeitplan realisieren können – und das trotz Herausforde­rungen wie der Coronapandemie, dem zunehmenden Fachkräftemangel und steigenden Baukos­ten. Burkhard Pawils, Vorsitzender des Vorstands der altoba, sagt: „Ein großer Dank gilt den von uns beauftragten Unternehmen für ihren Einsatz und ihre Zuverlässigkeit, aber auch den sehr engagierten altoba-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ein großes Projektvolumen bewältigt haben. Einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung unseres Wohnungsbestands leisten allerdings vor allem unsere Mitglieder. Denn die Bewohnerinnen und Bewohner haben wieder mit großer Geduld und Kooperationsbereitschaft umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungspro­jekte in ihren Wohnanlagen mitgetragen, die häufig mit Lärm, Schmutz und sehr vielen Unan­nehmlichkeiten verbunden waren.“

Ein wesentlicher Fokus der Geschäftstätigkeit lag und liegt auf dem Erhalt und der Zukunftssiche­rung des Wohnungsbestands. Die Modernisierungsteams der Genossenschaft waren im zurück­liegenden Geschäftsjahr in so vielen Wohnanlagen gleichzeitig im Einsatz wie noch nie zuvor. Im denkmalgeschützten Reichardtblock (Bahrenfeld) startete der sechste von insgesamt acht Bau­abschnitten im Zuge der Modernisierung von in Summe 400 Wohnungen. Die Modernisierung von 11 Wohnungen in der Daimlerstraße (Ottensen) schloss die altoba im Dezember 2021 ab. Die Modernisierung und Fassadensanierung des Hochhauses Bornheide 80/82 (Osdorf) mit 166 Wohnungen war im Frühjahr 2022 fertig. Bereits gestartet ist in diesem Jahr außerdem die Modernisierung von 40 altoba-Wohnungen Lüdersring (Lurup).

Abgeschlossen hat die altoba im Jahr 2021 darüber hinaus den Umbau der ehemaligen Geschäftsstelle an der Max-Brauer-Alle 69: 14 Wohnungen und eine Gewerbefläche sind ent­standen.

Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner der Kolbenhöfe sind altoba-Mitglieder

Die Weiterentwicklung des Wohnungsangebots ist wichtig, um künftigen Wohnwünschen, aber auch dem wachsenden Bedarf an barrierearmem bzw. -freiem Wohnraum gerecht zu werden. Für 2023 plant die altoba die Fertigstellung von 98 öffentlich geförderten Wohnungen am Baa­kenhafen. Bereits Ende 2021 bezogen Mitglieder dort den ersten Neubau der altoba mit 14 frei finanzierten und 18 öffentlich geförderten Wohnungen in dem neuen Quartier. In einem weite­ren neuen Quartier, den Kolbenhöfen, stellte die altoba im Mai 2022 ebenfalls das erste von mehreren Neubauprojekten fertig: Die altoba-Mitglieder in den 10 frei finanzierten und 45 öffentlich geförderten Wohnungen sind die ersten Bewohnerinnen und Bewohner überhaupt auf dem Gelände der Kolbenhöfe. In dem neuen Quartier plant die altoba noch 153 weitere Woh­nungen.

MIA Miteinander aktiv e.V.:  Gemeinschaft erleben – seit 25 Jahren

Trotz aller Arbeit: Nachbarschaftliche Gemeinschaft und genossenschaftliches Engagement kamen auch im vergangenen Geschäftsjahr nicht zu kurz. Dafür sorgten vor allem wieder die engagierten Mitglieder des Vereins MIA Miteinander aktiv. Im Sommer 2022 feierte der Nach­barschaftsverein der altoba mit einem großen Mitgliederfest im Bahrenfelder Dreieck seinen
25. Geburtstag.

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Silke Brandes
Telefon: 040 / 38 90 10 – 192
Verantwortlichkeit: Kommunikation
E-Mail: sbrandes@altoba.de
Über die altoba
Die Altonaer Spar- und Bauverein eG – kurz altoba – wurde 1892 gegründet. Die altoba ist eine Wohnungsbaugenossenschaft mit fast 17.500 Mitgliedern. Neben über 7.000 Wohnungen in vielen Hamburger Stadtteilen bietet die altoba den Mitgliedern eine Spareinrichtung mit verschiedenen Anlagemöglichkeiten. Die Angebote des Sozialmanagements der altoba sowie die Nachbarschaftstreffs geben Möglichkeiten zur Begegnung, Freizeitgestaltung und zum freiwilligen Engagement in der Genossenschaft.