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Steigende Energiekosten

29/08/2022

Was kommt da auf mich zu?

Die Energiekosten steigen und sind eine Belastung für alle Mitglieder. Besonders belastend ist die Unsicherheit über die künftige Entwicklung der Preise. Leider können wir diese Unsicherheit nicht vollständig nehmen, sondern uns lediglich bemühen, so gut wie möglich zu informieren.

Aktuell sorgt die Gasumlage für weitere Unsicherheit: Wie Sie sicherlich schon gehört haben, hat die Bundesregierung eine vorübergehende, verbrauchsabhängige Sonderumlage beschlossen. Ab dem 01.10.2022 soll eine Gasumlage von 2,4 Cent pro Kilowattstunde erhoben werden; eine Umlage für das Auffüllen der Gasspeicher wird folgen. Ob, ab wann und in welchem Umfang die Energieunternehmen diese Gasumlage an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben werden, wird aktuell noch diskutiert.

Sie als Mitglied der altoba möchten wissen, ob und in welchem Umfang Sie persönlich mit höheren Kosten rechnen müssen? Viele Ihrer Fragen kann die altoba aktuell noch nicht beantworten. Gern geben wir jedoch hier eine Kurzfassung des aktuellen Stands.

Sobald es konkretere Informationen gibt, werden wir diese an dieser Stelle veröffentlichen:

Was bedeuten die steigenden Energiepreise für mich? Betrifft mich die Gaspreisumlage?

Die Auswirkungen der steigenden Energiepreise hängen davon ab, wie Ihre Wohnung beheizt wird. In den Wohnanlagen der altoba gibt es folgende Arten der Beheizung:

  • Gas-Zentralheizung
  • Fernwärme
  • Gas-Nahwärme

Für alle drei Kostenarten gelten jeweils unterschiedliche Rahmenverträge mit dem entsprechenden Versorgungsunternehmen. Wenn Sie nicht sicher sind, über welche Heizung Ihre Wohnanlage verfügt, können Sie das in dieser Liste nachschauen.

  • Gas-Zentralheizung

Wenn Ihre altoba-Wohnung über eine Gas-Zentralheizung beheizt wird, profitieren Sie von der Preisbindung unseres Rahmenvertrags mit Ihrem Versorgungsunternehmen. Die Kosten je Kilowattstunde Gas für 2022 bis 2024 stehen bereits fest und unterscheiden sich nicht wesentlich von denen in 2020. Was gegebenenfalls allerdings auch auf Sie zukommt, das ist die Gasumlage (siehe oben).

Allein durch die Gasumlage würde sich Ihr Gaspreis um etwa 60 % erhöhen!

  • Fernwärme

Fernwärme ist ein Mix aus derzeit 49 % Steinkohle, 35 % regenerative Energien und 16 % Gas.

Bei der Fernwärme hat der Vermieter keine Möglichkeit, über einen Rahmenvertrag eine Preisbindung zu erzielen. Das Versorgungsunternehmen kann die Zusammensetzung der Wärmequellen (siehe oben) dynamisch anpassen und den Preis an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergeben. Noch Anfang des Jahres 2022 wurde der altoba eine relative Preisstabilität für das aktuelle Jahr avisiert. Am 10.08.2022 dann haben die Hamburger Energiewerke einen zu erwartenden Preisaufschlag in Höhe von 60 % auf den Gesamtenergiepreis Fernwärme im Vergleich zum Vorjahr angekündigt.

Und die Gasumlage? Aktuell prüft der Hamburger Senat, ob die Umlage auch auf die Fernwärme angewandt wird. (Aktualisierung vom 21.09.2022: Die Hamburger Energiewerke haben heute angekündigt, im Jahr 2022 auf eine Weitergabe der Gasbeschaffungs- und Gasspeicherumlage zu verzichten.)

  • Gas-Nahwärme:

Für die Wohnungen, die per Gas-Nahwärme beheizt werden, hat der Versorger für das Jahr 2022. bereits Preisanpassungen von 60 % gegenüber dem Vorjahr angekündigt. Auch wird gegebenenfalls die Gasumlage vollständig umgesetzt. Wir rechnen gemäß aktuellem Stand für die betroffenen Wohnanlagen mit einer Verdoppelung der Heizkosten im laufenden Jahr.

Wie geht es nun weiter?

Ein Großteil unserer Mitglieder hat bereits ihre Heizkostenabrechnung 2021 und eine Anpassung der Vorauszahlung erhalten. Hierbei sind wir von Preissteigerungen von 25 % ausgegangen. Wir wissen heute, dass dies nicht ausreichen wird.

Daher prüfen wir flächendeckend eine weitere Anpassung der Vorauszahlungen. Falls Sie persönlich von einer Preisanpassung betroffen sein sollten, erhalten Sie in Kürze wieder Post von uns.

Unabhängig davon haben sich bereits viele Mitglieder individuell bei der altoba gemeldet und um eine Anpassung ihrer Vorauszahlung gebeten. Dies ist natürlich weiterhin möglich – wenden Sie sich bei Interesse an den altoba-Service unter post@altoba.de bzw. 040 / 38 90 10 – 0.

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